Das Kellerkabarett kommt am 25. April 2015 nach Klein Gladebrügge

Das Kellerkabarett, aktuell bestehend aus dem Sänger und Gitarristen Kay Kankowski, 52, aus Haby, sowie dem Namensgeber Ralf Keller, 54 aus Warder, gastiert im Rahmen unserer Dorfkulturreihe am Samstag, den 25.04. um 20 Uhr im Feuerwehrhaus Klein Gladebrügge.

Das Programm besticht durch seine Abwechslung von eigenen Texten und (eigenen) Liedern. In Kurzgeschichten, die den Charakter von “Hör mool een beiten to” geweiht sind, wird der norddeutsche Alltag so lange gefiltert bis ein komischer Extrakt übrig bleibt. Im Stand up Teil schließlich reiht sich Gag an Gag und braucht den Vergleich mit bekannten Comedygrößen nicht zu scheuen.
Fast alle gängigen Musikrichtungen werden auf (Platt-) deutsch durchdekliniert. Neben rockigen Stücken und Balladen („Ick hool vun di“), finden sich auch ein Reggae „Kiffer op’n Dörpen”, der es auf Youtube auf 3300 Klicks brachte. Nach gut 300 gemeinsamen Auftritten auf Bühnen in Sportlerheime, Gaststätten und privaten Veranstaltungen im Norden, war die Zeit reif für eine CD, der Vielsprachigkeit des Nordens verpflichtet, eben: „Schnack ward hoch un platt un över anner.“ Den Titel darf man hierbei wortwörtlich nehmen. Platt- und Hochdeutsch stehen nicht länger gegeneinander, sondern werden je nach Thema variiert.
Wobei nicht zwangsläufig die niederdeutsche Sprache für die Vergangenheit steht.
Und gerade diese Mischung aus Tradition und Aktualität macht die Darbietung der Beiden so frisch, leicht, lebendig und komisch!

Inzwischen liegt auch eine CD des Kellerkabaretts vor: Aufgenommen u. a. im Lutterbeker bei Kiel. Abgemischt und mit weiteren Gitarren ergänzt von Manne Kraski, dem bekannten Gitarristen der Rattles und der Charly Schreckschuss Band.
Als weitere Qualitätssiegel können die gemeinsamen Auftritte mit Matthias Stührwoldt gewertet werden. Der überaus erfolgreiche, schreibende Bio-Bauer holte die beiden auch schon zu Veranstaltungen zu sich nach Stolpe und schrieb mit den beiden ein gemeinsames Lied: König Silo.

Wer so anerkannte Künstler für die Zusammenarbeit gewinnt, bleibt zumindest dem Radio nicht verborgen. Dem NDR mussten die beiden in einem launigen Interview Rede und Antwort stehen. „Born for Korn“ stieß auf Begeisterung und wurde im Radio angespielt, mehr lässt die rechtliche Lage momentan nicht zu.

Kultur aus der Region für die Region, hingohn, tohörn, lachen.
Plattdeutsche Comdedy vom Feinsten; der Eintritt ist – wie immer – frei (Spenden durchaus erwünscht), frühes Kommen sichert die besten Plätze (Reservierungen werden nicht vorgenommen); für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Pressestimmen über das Kellerkabarett:

„Regae, Blues, Rock’n Roll, Country und zum Schluss noch einen Rap: Keine musikalischen Wünsche ließ das Kellerkabarett im ausverkauften Gasthaus Zur Linde offen…Treffende Beobachtungsgabe verband er mit Wortwitz und Lebenserfahrung…So war es denn kein Wunder, dass der erotische Teil des musikalischen Kabaretts mit einem gekonntem Männerstrips Kellers regelrecht bejubelt wurde.“ Segeberger Express, 26.11.14

„Als sie aber über die Pferdehöfisierung der Dörfer lästerten, …laufen reichlich Lachtränen über die Gesichter“ LZ 10.10.2014

Über einen Auftritt mit Matthias Stührwoldt:
„Die Musik des kellerkabarett und die Geschichten von Stührwoldt passten hervorragend zusammen... ein humorvoller Abend.“ Holsteiner Zeitung, 30.06.2014

„Kabarett in drei Sprachen…lebendig und erfrischend… Mal lachen die Frauen, mal die Männer, manchmal die beiden Künstler über sich selbst!“ Segeberger Zeitung, 12.03.14

„Romantisch, erotisch und sportlich… Kellerkabarett zeigt seine Facetten und begeistert das Publikum.“ Nortorfer Zeitung 07.03.14

„Erfrischender Auftritt…Die Geschichte der Landwirtschaft der vergangenen 60 Jahre in einem Lied unterzubringen: alle Achtung.“ Eckernförder Nachrichten 24.06.13

„Liebe, Leben, Fußball… Das Lied „Kiffer op’n Dörpen“ punktete, wie die meisten Stücke, durch gekonnte Wortkombinationen, in denen der Witz steckt.“ LZ 5.4.13

„Es war ein Abend voller Emotionen, mit spannenden Spielberichten von Kreisklassenbegegnungen auf dem platten Land und vor allem ein Abend mit vielen Lachern.“ (KN, 10.10.2012)

„Mit „Millionenspiel“, laut dem Kellerkabarett das neue Eröffnungslied der ndr2 Bundesligashow, überzeugte Achim Schnoor mit seiner Stimme und sorgte für Gänsehaut- Stadionatmosphäre. „ (LZ, 19.10.2012)